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STEUERUNG

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Projekt

Das Ziel eines durchgehenden IT-Sicherheits-Konzeptes zur Absicherung kritischer Infrastrukturen durch Detektion von Anomalien erfordert die Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven bzw. Disziplinen. Entsprechend wurden vier Kernbereiche der Forschung für das Projekt identifiziert: Kommunikationssicherheit, Plattformsicherheit, Prozesssicherheit und Interaktionssicherheit, die zugleich Teilvorhaben darstellen und das Gesamtvorhaben strukturieren. Das fünfte Teilvorhaben mit dem Fokus auf der Simulationsumgebung ergibt sich aus der Anforderung, die technischen Innovationen oder Angriffssimulationen nicht am laufenden Prozess integrieren zu können. Die Anwendungsfälle diverser kritischer Infrastrukturen (Gas, Wasser, Strom) sollen die Verallgemeinerung der Ergebnisse gewährleisten.


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Die Kooperation der unterschiedlichen Akteure, von den Betreibern kritischer Infrastrukturen über die Systemintegratoren und Leitstellensoftware-Hersteller, sowie Forschungsinstitute der angewandten Forschung bis hin zu den Forschungsinstituten der Grundlagenforschung ist Grundlage für dieses Vorhaben. Die ausgewählten Partner bilden dabei jeweils einen speziellen Teil der Deutschen Wirtschaft, Forschung und Infrastrukturbetreiber ab. Es sind Großunternehmen, mittlere Unternehmen und kleine Unternehmen, rein wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, industrienahe Forschungseinrichtungen und die Forschungseinrichtung eines Großunternehmens, sowie große, mittlere und kleine Infrastrukturbetreiber vertreten. Innerhalb der rein wissenschaftlichen Einrichtungen erstrecken sich die Kernkompetenzen von sozialwissenschaftlicher Sicherheitsforschung, Industrieller Automatisierungstechnik und Mustererkennung/ maschinelles Lernen bis hin zur Sicherheitsforschung in Telekommunikation und Informatik.


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Als ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Vorhabens ist also zu betrachten, dass über sämtliche zu betrachtenden Ebenen (Leitebene, Steuerungseben und Feldebene) reale Daten der drei Anwendungsfällen Gas, Wasser/ Abwasser und Energie für die Rekonstruktion der jeweiligen Meldegeschehen, zur Entwicklung der Methoden sowie für den geplanten Demonstrator zur Verfügung stehen. Der Ansatz schlägt damit den umgekehrten Weg zu den üblichen Verfahren und Methoden ein.

Es werden auf Basis von Systemanalysen die relevanten Teilaspekte identifiziert und analysiert, um hierauf aufbauend einen jeweils repräsentativen Auszug des Gesamtsystems abbilden sowie empirisch basierte Szenarien entwickeln zu können. Die realen Daten stellen dann die Grundlage der Methodenentwicklung dar, um das zu entwickelnde Verfahren genau an die spezifischen Anforderungen kritischer Infrastrukturen anpassen zu können und unter Verwendung der Szenarien wiederum mit Hilfe der Simulationsumgebungen und des Demonstrators testen zu können.


Zusatzinformationen / Extras

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Jörg Krüger
Technische Universität Berlin
Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik
Sekr. PTZ5
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin
Tel. +49 30 314 25188
Fax. +49 30 314 29526

Christian Horn, M.Sc.
Technische Universität Berlin
Fachgebiet Industrielle Automatisierungstechnik
Sekr. PTZ5
Pascalstr. 8-9
10587 Berlin
Tel. +49 30 314 21546
Fax. +49 30 314 29526

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